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Oderwitz im Überblick

Die Entstehung

Alte Urkunden belegen, dass Oderwitz mit all seinen Teilen schon im Mittelalter eine der größten Gemeinden im sächsischen Raum war. Es wurde 1324 zum ersten Male urkundlich unter dem Namen Udrwiz erwähnt. Dieser Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet soviel wie ein "durch Wasser zerrissenes Tal."

Die Gemeinde Oderwitz bestand bis zum Ende des 19. Jahrhunderts aus drei Ortsteilen - Nieder-, Mittel- und Oberoderwitz. Im Jahre 1910 vereinigten sich Mittel- und Niederoderwitz zu der Gemeinde Niederoderwitz. Die Gemeinde Oberoderwitz blieb eigenständig.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurden beide Gemeinden per 01.01.1999 zur Gemeinde Oderwitz vereinigt. Der damit neu entstandene Ort erstreckt sich auf eine Fläche von rund 35 km² und hat etwa 4.900 Einwohner.

Ortsportrait

Unser Oderwitz liegt reizvoll im Tal des Landwassers, umgeben von einer sanften Berg- und Hügellandschaft.
Seit über 700 Jahren leben Menschen hier von ihrer Hände Arbeit und prägen mit ihrem Fleiß und Idennreichtum das Bild unseres Ortes. Umgebindehäuser, Bockwindmühlen, Fabrikantenvillen, große Dreiseithöfe und ein eindrucksvolles Viadukt zeugen von einer reichen Vergangenheit mit Handweberei, Textilproduktion und Landwirtschaft. Noch heute sorgt eine Vielzahl von kleinen und mittleren Gewerbetreibenden dafür, dass man in Oderwitz nicht nur gut wohnen, sondern auch das "täglich Brot" verdienen kann.

Mit zwei Kindertagesstätten, der Grund- und Oberschule, mit Einkaufsmöglichkeiten und einer sehr guten Verkehrsinfrastruktur ist Oderwitz attraktiv für Familien. Das Seniorenheim, eine gute ärztliche Grundversorgung und bedarfsgerechte Wohnangebote bieten auch älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern vielfältige Möglichkeiten.

Lage

Eingebettet im Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland, inmitten des schönen Oberlausitzer Berglands, liegt die Gemeinde Oderwitz im südöstlichsten Zipfel des Freistaates Sachsen im Landkreis Görlitz. Auf halber Strecke zwischen Löbau und Zittau gelegen, führen wichtige Verkehrsadern durch den Ort und verbinden unsere Region.

Der Ort zieht sich mit einer Länge von ca. 9 km entlang der Bundesverkehrsstraße 96 und ist mit Bus und Bahn sehr gut zu erreichen. Oderwitz ist bekannt für seine gut erhaltenen Umgebindehäuser und die zahlreichen Mühlen, die das Ortsbild prägen. Durch die Nähe zu den Städten Löbau und Zittau sowie zum Zittauer Gebirge bietet die Gemeinde sowohl ruhiges Landleben als auch eine gute Anbindung an regionale Ausflugsziele und Erholungsmöglichkeiten.

Handwerksbetriebe der Gemeinde Oderwitz – Qualität, Tradition und Zukunft

Die Gemeinde Oderwitz blickt auf eine lange und lebendige Handwerkstradition zurück. Zahlreiche Handwerksbetriebe prägen bis heute das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben unseres Ortes. Sie stehen für Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und eine enge Verbundenheit mit der Region.

Ob Bauhandwerk, Metall- und Holzverarbeitung, Elektro- und Sanitärtechnik, Kfz-Handwerk, Maler- und Ausbaugewerke oder Dienstleistungs- und Spezialhandwerke – die Oderwitzer Betriebe bieten ein breites Leistungsspektrum. Mit viel Erfahrung, handwerklichem Können und dem Einsatz moderner Technik erfüllen sie individuelle Kundenwünsche und tragen maßgeblich zur hohen Lebensqualität in der Gemeinde bei.

Besonders wichtig ist den Handwerksbetrieben die Ausbildung und Förderung des Nachwuchses. Viele Unternehmen engagieren sich aktiv in der Lehrlingsausbildung und sichern damit nicht nur ihre eigene Zukunft, sondern auch die des regionalen Handwerks insgesamt.

Die Handwerksbetriebe der Gemeinde Oderwitz sind verlässliche Partner für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Sie stehen für kurze Wege, persönliche Beratung und Arbeiten „aus einer Hand“. Durch ihre Verwurzelung vor Ort stärken sie die regionale Wirtschaft und das Gemeinschaftsgefühl in unserer Gemeinde.

Kleine Pensionen, Gaststätten und Ferienwohnungen bieten Übernachtungsmöglichkeiten und tragen zur lokalen Wirtschaft bei.