Immer einen Besuch wert ist das
Zittauer Gebirge. Als
kleinstes deutsches Mittelgebirge verkörpert es mit seinen
ausgedehnten Wälder und den bizarren Sandstein-formationen ein
touristisches Kleinod. Ein sehr gut markiertes Wander- und Radwegenetz
sowie gespurte Skiloipen laden zu sportlichen Aktivitäten ein.
Touristische Grenzübergänge ermöglichen Wanderungen
durch das angrenzende Gebirge in Tschechien. Markante Gipfel des
Zittauer Gebirges sind der Hochwald (749 m) und der höchste Berg
des Zittauer Gebirges - die Lausche (793 m). Eine Fahrt mit der
Schmalspurbahn in die Kurorte Oybin - mit der Burg- und Klosterruine -
und Jonsdorf - mit der Eisarena und dem Schmetterlingshaus ist für
jeden ein Erlebnis.

In
Eibau,
der Heimat des Schwarzbiers, findet jährlich der weit über
die Region hinaus bekannte Historische Bier- und Traditionszug statt.
Das Heimat- und Humboldtmuseum beherbergt verschiedene Ausstellungen
und der Faktorenhof, auch "Perle der Oberlausitz" genannt,
verkörpert eines der reichsten und herrschaftlichsten Gebäude
des frühen 18. Jahrhunderts. Hier befindet sich auch die
Touristinformation, die im "Haus des Gastes" vielfältige
Möglichkeiten und Angebote präsentiert.
Weitere Ausflugsziele sind das Damastmuseum und das Motorradveteranen-
und Technikmuseum in
Großschönau.
Anschließend sorgt ein Bad im
Trixi-Park
für Abkühlung.
Die Stadt
Herrnhut wurde 1722 von der
Herrnhuter Brüdergemeinde gegründet. Das
Völkerkundemuseum und das Museum "Alt Herrnhuter Stuben" legen
Zeugnis von der Entwicklung der Geschichte ab. In aller Welt bekannt
sind die "Herrnhuter Adventsterne".
Der idyllisch gelegene Denkmal- und Erholungsort
Obercunnersdorf besitzt mit
seinen rund 260 Umgebindehäusern und der barocken Bauernkirche
internationale Bedeutung. Der Ort nahm am Europäischen
Blumenwettbewerb "Entente florale 2001" teil und wurde im Rahmen des
Bundeswettbewerbs "Schönste Dörfer Deutschlands" geehrt. Im
angegliederten Ortsteil
Kottmarsdorf
finden sie die weithin bekannte "Kottmarsdorfer Mühle" mit vielen
Festlichkeiten und Schauveranstaltungen.

Die über 750 - jährige Stadt
Zittau
ist die am südöstlichsten gelegene Stadt im
Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Sie verfügt
über eine historische Innenstadt mit zahlreichen
Baudenkmälern aus Barock, Renaissance und Klassizismus. Den
größten Schatz stellen die zwei in Deutschland einzigartigen
mittelalterlichen Fastentücher von 1472 und 1573 dar. Besonders
das "Große Zittauer Fastentuch" von 1472 mit den beeindruckenden
Maßen von 6,80 m x 8,20 m ist mit seiner Darstellung der
christlichen Geschichte des Alten und Neuen Testaments in 90 Bildern
beeindruckend. Die Stadt präsentiert sich als "Tor zum Zittauer
Gebirge" und offeriert zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten.

Die Stadt
Löbau kann auf
eine nunmehr fast 800jährige Geschichte zurückblicken.
Handwerk, Architektur und Kultur haben in Löbau daher Tradition
und sind heute mit dem modernen Leben der Stadt eng verflochten. Mit
seinen 23 Stadtteilen ist Löbau auf ca. 79 km² die
flächenmäßig größte ostsächsische Stadt
und bildet den geographischen Mittelpunkt der Oberlausitz. Das
Wahrzeichen von Löbau - der Gusseiserne Turm - ist einzigartig in
ganz Europa.
Als östlichste Stadt kann
Görlitz auf
beinahe ein Jahrtausend Stadtgeschichte zurückblicken. Am
Schnittpunkt zweier bedeutender Handelsstraße gelegen,
entwickelte sich Görlitz zu einer der wohlhabendsten Städte
des Landes. Zeugen dieses ehemaligen Reichtums sind über 3500 in
einzigartiger Weise erhalten gebliebene Gebäude, die heute unter
Denkmalschutz stehen. Längst gilt die Stadt als das "Paris an der
Neiße". Die deutsch-polnische Europastadt Görlitz/Zgorzelec
präsentiert sich ihren Besuchern in eindrucksvollem und
abwechslungsreichem Flair.

Schon von weitem heißen die mittelalterlichen
Türme und Basteien Besucher herzlich willkommen im
tausendjährigen
Bautzen. Die seit hunderten von
Jahren unveränderte Silhouette gehört zu den schönsten
deutschen Stadtbildern. Bei einem Besuch der Altstadt gewinnt man einen
unvergesslichen Eindruck vom Leben und der Baukunst vergangener Zeiten.
Heute verkörpert die Stadt einen leistungsstarken Wirtschafts-
Bildungs- und Dienstleistungsstandort.
Im südöstlichsten Zipfel Deutschlands gelegen, entwickelte
sich
Ostritz von einem umweltbelasteten
Ort im so genannten "Schwarzen Dreieck" zur "Energieökologischen
Modellstadt". Das
Kloster-Marienthal
ist dabei als Internationales Begegnungszentrum ein wichtiger Partner.
Das Klosterstift ist heute das älteste Frauenkloster des
Zisterzienserordens in Deutschland, das seit seiner Gründung im
Jahr1234 ununterbrochen besteht.
Der
Olbersdorfer-See ist 10
Jahre nach der letzten Braunkohleförderung zu einer Freizeitoase
der besonderen Art herangewachsen. Egal ob Sommer oder Winter - es
werden die vielfältigsten Möglichkeiten der aktiven
Freizeitgestaltung angeboten.

In
Seifhennersdorf
findet man direkt neben dem Rathaus das
Karasek-Museum. Es ist
bekannt für eine original eingerichtete Oberlausitzer Heimatstube
sowie die Darstellung des Räuber- und Schmugglerunwesens am Ende
des 18. Jahrhunderts. Das Puppenmuseum der Familie Büttrich
beherbergt mit 1700 Exemplaren die größte Puppensammlung
Sachsens. Auf einer Ausstellungsfläche von 90 m² sind Puppen,
Teddys sowie 30 Puppenstuben zu sehen.
Inmitten der Oberlausitz, direkt an der tschechischen Grenze gelegen,
erwartet Sie
Neugersdorf. Ein Höhepunkt
im Leben der Stadt ist das weit über die Region hinaus bekannte
"Gierschdurfer Schissn". Es zieht jährlich tausende Besucher aus
nah und fern in seinen Bann. Der im Jahr 1929 erbaute Wasserturm bildet
dass weithin sichtbare Wahrzeichen von Neugersdorf.
Das seit 700 Jahren bestehende
Ebersbach liegt
mitten in der reizvollen Landschaft des Oberlausitzer Berglandes. Einen
wundervollen Ausblick bietet der Aussichtsturm auf dem Schlechteberg.
Die Humboldtbaude beherbergt das Ebersbacher Heimatmuseum mit

naturkundlichen und
heimatgeschichtlichen Sammlungen sowie eine gemütlichen
Gaststätte im Erdgeschoss.