Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. (ADF) Opens external link in new windowwww.fachwerk-arge.de ist ein gemeinnütziger Verein, der im Jahr 1975 gegründet wurde. Zu den Aufgaben der ADF gehören der Erfahrungsaustausch und die Beratung über Maßnahmen zur Fachwerkerhaltung, insbesondere Fortbildung, Vertiefung des Bewusstseins für das Fachwerk und Initiativen zu finanziellen und steuerlichen Fördermöglichkeiten. Ziel ist es die Fachwerkstädte zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten.

Inzwischen engagieren sich in der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. rund 130 Fachwerkstädte, davon sind fast 100 Städte und Gemeinden der „Deutschen Fachwerkstraße“ mit inzwischen 7 Regionalstrecken angeschlossen. Viele Erfolge wurden erzielt, große Aufgaben angepackt. So gehört die Deutsche Fachwerkstraße zu den führenden Ferienstraßen Deutschlands und in der Arbeitsgemeinschaft.

Sie erstreckt sich von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis hin zum Bodensee im Süden und führt mit ihren sieben Regionalstrecken durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Die Städte und Gemeinde haben sich unter dem Motto „Fachwerk verbindet“ zusammengeschlossen, um sich gemeinsam zu präsentieren.



Regionalstrecke "Oberlausitzer Umgebindehausstraße"

Die „Oberlausitzer Umgebindehausstraße“, die als Ringweg durch die Gemeinden Großschönau, Mittelherwigsdorf, Oderwitz, Kottmar sowie die Städte Herrnhut, Ebersbach-Neugersdorf und Seifhennersdorf verläuft, hat sich im Jahr 2015 als siebente Regionalstrecke der AG „Deutsche Fachwerkstraße“ angeschlossen.

Grundgedanke des Projektes in der Oberlausitz ist es, den Fokus der Vermarktung der Region auf das Umgebinde zu legen, da es gegenüber anderen Regionen und Kulturlandschaften ein eindeutiges Alleinstellungsmerkmal ist. In unserer Oberlausitz sind – in einem vergleichsweise kleinen Gebiet noch ca. 6.500 Umgebindehäuser enthalten.
Die Regionalstrecke „Oberlausitzer Umgebindehausstraße“ wird in alle Marketingmaßnahmen der Deutschen Fachwerkstraße integriert. Hierdurch besteht die Möglichkeit, die bereits vorhandenen gastronomischen, touristischen und kulturellen Einrichtungen, die im Zusammenhang mit Umgebinde stehen, zu bündeln und gemeinsam zu vermarkten. Als Partner für das Projekt konnten zur fachlichen Beratung die Stiftung Umgebindehaus und zur Unterstützung bei der touristischen Vermarktung auch die Marketinggesellschaft Oberlausitz gewonnen werden.

Die Umsetzung der „Oberlausitzer Umgebindehausstraße“ wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Als erstes soll die Gesamtroute in einer Karte zusammengestellt und publiziert werden. Die beteiligten Städte und Gemeinde arbeiten zudem derzeit an der Planung für die notwendige Beschilderung und Ausgestaltung der Route.

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